Das Auto, des Deutschen liebstes Kind

Nie war die Gesellschaft so mobil, wie es heute der Fall ist. Entfernungen von mehreren hundert Kilometern spielen mit modernen Fahrzeugen kaum noch eine Rolle und auch in der Business-Welt wird von den Arbeitnehmern erwartet, dass sie täglich immer größere Strecken auf sich nehmen, um zu ihrer Arbeitsstelle zu kommen. In vielen Fällen muss ein Pendler jeden Tag mehrere Stunden im Auto oder in einem Zug etc. verbringen.

Die Bezeichnung Automobil stammt aus dem griechischen und dem lateinischen Sprachgebrauch. Etwa 4.000 vor Christi wurden die ersten technischen Entwicklungen begonnen, die letztendlich zu dem führten, was heute ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft ist, dem motorisierten Fahrzeug. Und schon ein Mönch und Gelehrter im 13. Jahrhundert ging davon aus, dass es eines Tages Karren geben würde, die sich bewegen und in Bewegung bleiben würden, ohne dass man ein Zugtier dafür benötige. Wer einen Blick auf unsere heutigen Straßen wirft, kann sich davon überzeugen, wie viel Wahrheit in dieser schon frühen Voraussagung des Mönches lag.

Über viele Jahre hinweg wurden Fahrzeuge im 19.  Jahrhundert mit Dampf angetrieben. Der eigentliche Durchbruch für ein mit Verbrennungsmotor betriebenes Fahrzeug gelang aber erst 1886, als Carl Benz in Mannheim einen dreirädrigen Wagen baute, der über einen Leichtbenzin-Antrieb verfügte. Es sollte aber noch viele Jahre dauern, bis sich das Auto in dem Maße etablieren konnte, wie es heute der Fall ist. Die große Ölkrise in den 1970ger Jahren machte aber deutlich, wo die große Schwachstelle der Fahrzeuge ist, die mit Verbrennungsmotor angetrieben werden.

Das Auto nimmt einen sehr hohen Stellenwert heute ein und in beinahe jedem deutschen Haushalt ist mindestens ein Auto vorhanden bzw. angemeldet. Wer ein solches Fahrzeug, das ja auch einen entsprechenden Wert besitzt, hat, der möchte es gut und sicher in der Zeit untergebracht wissen, in der es nicht benützt wird. Zu diesem Zweck eignet sich die Garage, die beispielsweise eine Fertiggarage sein kann, ganz hervorragend.

Rund um das Fahrzeug, ganz gleich, ob es nun zur Personen- oder zur Lastenbeförderung verwendet wird, hat sich ein ganzer Industriezweig gebildet. Dieses empfindliche Gleichgewicht, das sich aus Nachfrage und Angebot ergibt, wird seit dem Jahr 2008 durch die Finanz- und Wirtschaftskrise schwer erschüttert. Selbst große Unternehmen müssen zwischenzeitlich Kurzarbeit anmelden, um die Umsatzeinbrüche zu kompensieren. Wie die zukünftige Entwicklung aussehen wird, ist noch ungewiss. Doch schon heute sind Stellenstreichungen traurige Wirklichkeit und viele Unternehmen sind bereits an der Wirtschaftskrise zerbrochen.

Trotz der Wirtschaftskrise werden auch heute noch viele Neuwagen verkauft, neue Entwicklungen, die sich diesen schwierigen Zeiten und auch der begrenzten Energiereserven anpassen, erreichen immer wieder den Markt. Schon heute ist es möglich, Fahrzeuge mit alternativen Treibstoffen zu betreiben oder sogar auf elektrische Antriebe auszuweichen. Dies schont nicht nur die Umwelt, da weniger Abgase die Luft verpesten. Die Forschung nach alternativen Antriebstechniken steckt noch immer in den Kinderschuhen und ist längst noch nicht serienreif.