Jugendliche bei der Berufswahl

Meistens so ab der achten Klasse denken die Jugendlichen zunehmend über die Berufswahl nach. Allein schon deswegen, weil sie sich Gedanken machen müssen, wo sie ein Praktikum machen wollen. Dies sind die ersten Erfahrungen, die sie im Berufsleben machen. Viele sind unter ihnen, die gar nicht verstanden haben, um was es bei so einem Praktikum geht. Der vielleicht zukünftige Chef, kann sich ein ausführliches Bild über den Praktikanten und eventuell zukünftigen Lehrling machen. Diesen Eindruck, den man hier hinterlassen kann, kann man mit einer schriftlichen Bewerbung gar nicht erreichen. Natürlich nur, wenn man sich von seiner positiven Seite zeigt und nicht die Praktikumszeit einfach absitzt, und als lästig empfindet.

Die Berufswahl zwischen den Mädchen und den Jungs ist sehr unterschiedlich. Die Mädchen haben eher an Berufen Interesse, wie Kinderpflegerin, Krankenschwester, Verkäuferin und Tierärztin. Die Jungs denken mehr über handwerkliche Berufe nach, und fragen beim Bäcker, Autolackierer, Schreiner und in der Autowerkstatt nach Ausbildungsplätzen. Einen guten Überblick über das jeweilige Tätigkeitsfeld konnten sich die machen, die dort bereits ein Praktikum gemacht haben. Ein Praktikum muss nicht immer von der Schule ausgehen. Jeder kann sich selbst ein Praktikum verschaffen. Ob der eine oder andere später einmal in der Lohnarbeit tätig wird ist zu diesem Zeitpunkt noch unklar.

Dabei beinhaltet diese Branche viele Berufe. Ob es sich nun um Berufe handelt, die mit Metall zu tun haben wie Stanzer und  Fräser, um nur einige zu nennen, finden sich genau so Arbeitsplätze in der Elektronik oder Kunststoffverarbeitung. Berufe für Jungs haben meistens mit Technik zu tun. Als Grundvoraussetzung sollte man mit dem Computer umgehen können. Mädchen arbeiten lieber mit Menschen zusammen. In der Dienstleistung oder im pflegerischen Bereich. Hier ist später das Arbeiten stundenweise genauso möglich, wenn nach der Babypause der Wiedereinstieg geplant ist. Dies ist aber schon etwas zu weit vorgegriffen.

Zuerst einmal ist die Ausbildung an der Reihe. Die Ausbildungszeiten sind bei den verschiedenen Berufen sehr unterschiedlich. Es gibt Ausbildungen, die genauso im Betrieb stattfinden wie in der Schule. Hier arbeiten Betrieb und Schule Hand in Hand. Dann gibt es aber auch Berufe, bei denen erst einmal nur die Schulbank gedrückt wird und im Anschluss daran ein Praktikumsjahr folgt. Erst dann ist die Ausbildung abgeschlossen. Die Vergütung ist ebenfalls bei jedem Beruf anders. Meistens bekommt man bei Berufen, die Schule und Arbeiten im Wechsel praktizieren, bereits ab dem ersten Lehrjahr ein Lehrlingsgehalt, das mit jedem Jahr höher wird. Es ist kein Scherz, wenn ein Lehrling im ersten Jahr schon einige hundert Euro verdient.